Roter Ball mit emotionalen Gesicht auf dem Boden

Hochleistung unter Druck: Stressabbau für Eventmanager

Puh, Sie kennen das…: Eventmanager haben oft so viele Bälle in der Luft, dass sie kaum zum Verschnaufen kommen! So finden Sie ihre Mitte – selbst im größten Tohuwabohu!

Das Forbes Magazin hat es nochmal bestätigt: Der Beruf des Event Managers gehört 2017 zu den 10 stressigsten Jobs auf der Welt! Knapp hinter dem Polizisten und dem Flugzeug-Pilot, und noch vor Geschäftsführern in Großkonzernen. 

Puh, Sie kennen das…: Eventmanager haben oft so viele Bälle in der Luft, dass sie kaum zum Verschnaufen kommen! So finden Sie ihre Mitte – selbst im größten Tohuwabohu!

Zum Event-Geschäft gehören nun mal Deadlines. Dazu gehört der Kontakt zu Kunden, Besuchern, Ausstellern, Dienstleistern – und nicht immer sind alle happy! Konflikte sind an der Tagesordnung.

Multitasking beschreibt den Arbeitsalltag einer Eventmanagerin / eines Eventmanagers ganz gut: Morgens noch die Social Media Kanäle bespielen, dann den Caterer herunterhandeln, die Grafik abnehmen, Messebauer briefen, zwischendurch Besucher-Fragen beantworten und ganz nebenbei noch die Finanzplanung und Rechnungsstellung managen. Jeez…

Positiver und negativer Stress

Eine Zeitlang geht das gut, aber wenn sich die Projekte häufen – das ist oft im Herbst und im Frühjahr der Fall – dann wird es ungemütlich. Stress hat durchaus eine positive Komponente, denn er lässt uns wacher und leistungsfähiger sein – der sogenannte Eustress

Aber er kann auch unangenehm, überfordernd und bedrohlich wirken – dann sprechen wir vom Distress. Und der macht auf Dauer krank, führt zum Burnout und Depressionen – im schlimmsten Fall. 

Strategien zum Stressabbau

Also: Zu einem stressigen Job gehören zwingend Strategien, wie man wieder runterkommt.

Der Geschäftsführer einer großen Event-Agentur sagte seinen Mitarbeiter gebetsmühlenartig „Macht am Wochenende mal was, was Ihr noch nie zuvor gemacht habt!“. Also ausschlafen! 😉

Aber mal ganz ohne Flachs: Was zum Stress-Abbau beiträgt, das kann für jeden Menschen anders aussehen. Für den einen ist es der Kontakt zu Familie und Freunden, der zur „Erdung“ führt. Der nächste tobt sich im Fanblock beim Fußball aus, oder im Club bei Electro-Klängen. 

Wichtig ist nur, Aktivitäten zu ergreifen, die absolut nichts mit dem Job zu tun haben – und so auf andere Gedanken zu kommen.

Aktuell liegen auf den Schulhöfen die Fidget-Spinner im Trend. Wenn man bei sich schon das „restless leg syndrom“ bemerkt, also das nervöse Wibbeln mit dem Bein, dann kann selbst dieses kleine Spielzeug zwischendurch für Entspannung sorgen

Stärkung des Rumpfs

Während eines Events ist man ja viel auf den Beinen, oft bis spät am Abend oder in die Nacht. In der Zeit davor jedoch vergehen oft stressige Tage am Telefon und Laptop, die man im Sitzen verbringt. 

Um sich vor den negativen Folgen angespannten Sitzens zu schützen, empfiehlt sich Pilates. Mit Pilates Übungen zur Vorbeugung kräftigen Sie Ihre Mitte, Ihren Rumpf, und verkraften lange sitzende Einsätze im Büro besser. Und es hilft auch, die körperlich anstrengende Zeit auf dem Event selber besser wegzustecken. 

Corporate Health: Was kann ich am Arbeitsplatz tun?

Überhaupt ist das Thema Sport und Bewegung super wichtig als Heilmittel für alle möglichen Job-bedingten Malaisen. Nicht umsonst hat sich in den letzten Jahren unter dem Motto „Corporate Health“ eine ganz neue Sparte herausgebildet. 

Dabei geht es von der finanziellen Förderung von Dienst-Fahrrädern über den wöchentlichen Obstkorb, das Angebot von Sonderkonditionen für Fitness-Clubs bis hin zur ergonomischen Gestaltung der Arbeitsplätze. 

Beim Verlag t3n können die Mitarbeiter sich körperlich austoben: Beim Tischtennis, einer Faszien-Massage mit der Blackroll, Kicker, Klimmzugstangen, auf Yoga-Flächen, beim Dippen, im Schlingentrainer – oder ganz einfach bei der Stuhl-Gymnastik auf dem Bürostuhl. Hier ist der Link zum entsprechenden Workout – Nachahmung dringend empfohlen!

In der heutigen Zeit, wo es immer schwieriger wird, Fachkräfte zu rekrutieren und zu halten, sind solche Initiativen oft entscheidend für die Attraktivität von Arbeitgebern. 

Mehr erledigen mit der „Tomaten“-Technik

Ein guter Ansatz, nicht in der Arbeit unterzugehen, ist die Pomodoro-Technik (italienisch für Tomate). Hierbei stellt man sich einen Küchen-Timer auf ein 25 Minuten Intervall, in dem man konzentriert arbeitet.

Darauf folgen fünf Minuten Pause. Dann wieder 25 Minuten konzentriertes Arbeiten. Nach drei Durchgängen gönnt man sich eine längere Pause. Erstaunlich, wieviel mehr man mit dieser Technik weggeschafft bekommt! 

Harmonie von Körper, Geist und Seele

Es gibt eine Unmenge von Ratgebern rund um das Thema Stress-Abbau und Burnout-Prophylaxe. Eines haben sie alle gemeinsam: Es geht immer um die Harmonie von Körper, Geist und Seele.

Keiner dieser Faktoren sollte vernachlässigt werden: Bewegung und Sport für den Körper, Abwechslung und gute Arbeits-Organisation für den Geist – und den Ausgleich durch Freunde, Familie und soziale Kontakte für das Seelenwohl!

In diesem Sinne: Das Converve-Team wünscht stressarmes Arbeiten!