Comic Mann steht vor Kamera und hält einen Vortrag

Wie sollte mein (Live-)Stream Setup für virtuelle Events aussehen? – So streamen Sie ihr Networking Event professionell

Kaum ein Beruf musste sich in den letzten Wochen und Monaten so stark an neue Herausforderungen anpassen wie der des Eventplaners. Plötzlich müssen, statt einer Messehalle, Livestream Anbieter und statt einem Catering-Service, Bild- und Tontechniker engagiert werden.

Daher kommen viele Planer auf uns zu und stellen Fragen wie: „Wie viel Geld sollten wir in unser Streaming investieren?“ oder „Können wir unsere Vorträge nicht einfach auch mit Zoom und einer Webcam halten?“

Wir möchten dieser Thematik auf den Grund gehen und erklären, worauf es beim erfolgreichen Event-Streaming wirklich ankommt.

Wann ist mein Livestream wirklich gut?

Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Diese Einschätzung liegt im Auge des Betrachters, also Ihres Teilnehmers. Allerdings sind wir als Zuschauer eines Streams oder eines Videos heute gewisse Qualitätsstandards gewöhnt. Streaming-Produktionen auf Portalen wie YouTube oder Twitch sind in Ihrer Professionalität oft kaum mehr von einer Studioproduktion im Fernsehen zu unterscheiden. Warum sollten wir also von einer professionellen B2B Veranstaltung etwas anderes erwarten?

Wie wichtig ist mein Ton?

Ihr Livestream steht und fällt mit Ihrer Audioqualität. Zuschauer verzeihen eher mal ein leicht verzerrtes Bild oder ein paar Pixel zu wenig, als einen schlechten Ton. Besonders kritisch kann es hier werden, wenn verschiedene Speaker in komplett unterschiedlichen Lautstärken reden. Da hilft es nicht mehr als Zuschauer von zuhause zu justieren. Hier kann ein Tontechniker helfen, der während der Übertragung alle Audioquellen im Blick hat und anpassen kann.

Welche Qualität sollte meine Aufnahme haben?

Zunächst hilft es, eine gute Kamera und bestenfalls auch einen guten Mitarbeiter hinter der Kamera zu haben.  Sie sollten mindestens in der Lage sein in HD, also 1280×720 Pixel zu streamen. Optimal wäre hingegen ein Full-HD Stream mit 1920×1080 Pixeln. Das ist heute die die gängigste Auflösung von Bildschirmen und schonmal sehr angenehm fürs Auge.

Um die Aufmerksamkeit des Zuschauers zu behalten, lohnen sich mehrere Kameras und ein regelmäßiger Szenen- und Perspektivenwechsel. Auch sogenannte Streaming-Overlays können Ihren Stream erheblich aufhübschen und die Einbindung verschiedener Kameras und Bildgrößen erleichtern. Sie können Folien einer Präsentation bspw. direkt in das Bild einbinden, statt im Hintergrund offen zu haben. Das wirkt professionell und macht das Mitlesen deutlich einfacher.

Besonders beim Zuschauen aus dem Homeoffice haben wir eine kleine Aufmerksamkeitsspanne und lassen uns schnell mal durch Smartphone oder andere Störer ablenken. Mit den genannten Methoden können Sie hier Ihre Teilnehmer gezielt an den Bildschirm fesseln.

Brauche ich jemanden, der sich ums Licht kümmert?

Beim Licht können ein paar kleine Tricks schon helfen, um die Qualität Ihres Streams erheblich zu verbessern. Sorgen sie unbedingt dafür, dass Ihre Speaker keine Schatten werfen. Dafür reicht es, wenn eine Lichtquelle (z.B. eine Softbox) den Stream auch von vorne beleuchtet. Jeder Mensch und jede Kulisse sieht in einer gut beleuchteten Aufnahme besser aus.

Sollte ich die Zuschauer in meinen Stream mit einbinden?

Kurz, ja! Es gibt einen Grund, weshalb Videos und Streams gerade auf einem guten Weg sind das Fernsehen abzulösen. Wir haben eine Möglichkeit unseren Senf dazuzugeben, wollen wissen was andere Zuschauer denken und mit ihnen interagieren. Das kann eine simple Chatfunktion, Live-Abstimmungen oder auch ein abschließendes Q&A sein. Beziehen Sie Ihre Zuschauer ein, gehen Sie auf gestellte Fragen ein oder führen Sie sogar einen Dialog mit dem Chat. Schlussendlich ist das hier Ihr Publikum, welches nur diesmal nicht direkt vor Ihnen sitzt.

Vergessen Sie jedoch nicht, jeden Interaktionskanal auch zu moderieren und im Backend entsprechendes Personal vorzuhalten.

Welche Dienstleister benötige ich jetzt und was kostet es mich am Ende?

Das hängt natürlich sehr von Ihrem Budget ab. Beachten Sie aber immer, dass Sie mit einem professionellen Streaming-Setup in einen wichtigen Teil Ihres Events investieren. Man könnte es mit der Messehalle, der Bühne und der Technik von einer Präsenzveranstaltung vergleichen.

Für eine gute Bild- und Tontechnik lohnt es sich mit einer Livestream-Produktionsfirma zu arbeiten. Diese Menschen bringen das nötige Know-How und die Technik mit, um Ihren Stream auf ein neues Level zu heben.

Außerdem empfehlen wir einen Live-Support für Speaker mit ins Boot zu holen. Besonders wenn der Vortragende nicht im Studio, sondern seinen Stream von zuhause überträgt. Nicht ist nerviger, als wenn beim Start eines Webinars plötzlich der Ton nicht geht, die Kamera ausgeschaltet ist oder sonstige Flüchtigkeitsfehler passieren. Der Support kann Ihre Speaker vorm Auftritt kurz einweisen und sich um alle technischen Probleme kümmern.

Zuletzt benötigen sie noch einen Livestream-Anbieter oder Host, der den Stream von seinem Server überträgt. Wir empfehlen hier den Dienst Bigmarker, mit dem wir bereits viele erfolgreiche Events streamen konnten. Converve selbst bietet ausschließlich eine eigene Streaming-Lösung für die 1:1 Meetings und Roundtables an. Vorteil dieser Lösungen: Ihre Teilnehmer müssen sich nicht durch nervige Anmeldeprozesse bewegen und Software herunterladen. In der Converve-Plattform sind Ihre Teilnehmer sofort dabei und können ohne viel Aufwand Ihre Inhalte konsumieren, mitmachen und persönliche Termine durchführen.

Fazit

Virtuelle Events haben uns vor neue Herausforderungen gestellt, mit denen viele von uns sich zuvor nie befasst haben. Wenn wir uns heute mit unseren Events abheben möchten, müssen wir uns an die Situation anpassen. Hier gibt es kaum einen anderen Weg als in ein professionelles Streaming-Setup zu investieren.

Gerne beraten wir Sie ob und in welchem Umfang eine Produktion für Ihr Event sinnvoll ist. Nutzen Sie einfach das Formular unten, damit wir schnellstmöglich in Kontakt kommen können. Hoffentlich hören wir uns bald.